Für Autofahrer, Flottenbetreiber und Kfz-Schadenregulierung
Wetternachweis für Verkehr und Unfall: die Wetterlage zum Unfallzeitpunkt belegen
Nach einem Unfall behauptet jede Seite ein anderes Wetter. Für Unfalltag und Unfallort lassen sich die amtlichen Messwerte nachreichen: Tiefsttemperatur und Niederschlag - die Werte, aus denen sich Glätte- oder Aquaplaning-Gefahr ergibt -, dazu Windböen und Schneehöhe, je nachdem, was die Station misst. Ob daraus am Unfallort tatsächlich Glätte wurde, bewerten Sachverständige; die Zahlen, über die dann gesprochen wird, stehen fest.
Stand: August 2026
Wann Sie einen Wetternachweis brauchen
Glätte und Frost
Der Bericht weist die Tiefsttemperatur des Tages aus (im Profi-Paket an Ereignistagen die Froststunden, sonst in der CSV - sofern die Station Stundenwerte liefert): eine objektive Grundlage, wenn es um Glättebildung und die Wetterlage zum Unfallzeitpunkt geht.
Starkregen und Aquaplaning
Die amtliche Niederschlagssumme (im Profi-Paket der Stundenverlauf, sofern die Station ihn liefert) belegt, dass am Unfalltag intensiver Regen fiel.
Sturmböe und umstürzende Hindernisse
Die maximale Windböe des Tages in m/s und km/h dokumentiert eine Sturmlage - etwa bei einem umgestürzten Baum oder einer Windlast.
Streit mit der Versicherung
Wird die Wetterlage bestritten, ersetzen amtliche DWD-Daten das "gefühlte" Wetter am Unfallort.
Was der Bericht dokumentiert
- Tiefst- und Höchsttemperatur am Unfalltag (Frost-/Eistag-Kennzeichnung)
- Amtliche Tagesniederschlagssumme (Starkregen-Indiz)
- Maximale Windböe in m/s und km/h (dazu die Beaufort-Stufe, in deren Bereich der Böenwert fällt)
- Stundengenaue Auswertung (Profi) an Einstufungs-, Starkregen- und Sturm-Ereignistagen (Starkregen und Sturm jeweils nur im gewählten Element; aus einer Nachbarstation ergänzte Tage nur mit Einstufung), sofern die Station Stundenwerte liefert: voreingestellt Temperatur (Froststunden) und Niederschlag; Windböen nehmen Sie ohne Aufpreis dazu
- Schneehöhe (Tageswert, amtliche 7-Uhr-Lesung)
- Benannte DWD-Station mit Entfernung - für die Einordnung der Aussagekraft
- Optional: Radar-Detailauswertung (Zusatzoption +20 EUR) - 1-km-Radar-Niederschlag für die Rasterzelle des Unfallorts an bis zu 3 selbst gewählten Radar-Detailtagen (im Profi-Bericht bis zu 5); flächenbezogene Schätzung, für Hagel nicht geeignet
Der Bericht ist eine Datendokumentation auf Basis amtlicher DWD-Daten, kein Sachverständigengutachten und keine Rechtsberatung. Er dokumentiert die Wetterlage, nicht den Unfallhergang oder das Verschulden. Ob Glätte oder Sichtbehinderung ursächlich war, bewerten Sachverständige, Versicherer und Gerichte. Stationsdaten gelten für den Stationsort; kleinräumige Effekte am Unfallort können abweichen.
So funktioniert's
01 Ort & Zeitraum
Standort und Zeitraum angeben. Wir finden die nächstgelegene DWD-Station mit ausreichender Datenabdeckung.
02 Kostenlose Vorschau
Sie sehen die Kennzahlen für Ihren Zeitraum, bevor Sie sich entscheiden.
03 PDF zum Download
Nach der Zahlung wird der Bericht erstellt - meist in unter einer Minute; sehr umfangreiche Berichte und Radar-Tage aus dem Archiv können mehrere Minuten brauchen - und zusätzlich per E-Mail zugeschickt.
Häufige Fragen
- Kann der Bericht Glätte zum Unfallzeitpunkt beweisen?
- Er dokumentiert die messbaren Fakten - insbesondere die Tiefsttemperatur und (im Profi-Paket, sofern die Station Stundenwerte liefert) die Froststunden sowie den Niederschlag. Ob daraus am konkreten Ort Glätte entstand, ist eine Bewertung des Einzelfalls durch Sachverständige. Der Bericht liefert dafür die objektive Datengrundlage.
- Die nächste Station ist einige Kilometer entfernt - hilft das trotzdem?
- Ja. Zeigt die nächste Station bereits Frost oder Starkregen, stützt das Ihre Darstellung. Der Bericht nennt die Station und ihre Entfernung transparent. Für lokalen Starkregen lässt sich zusätzlich die Radar-Detailauswertung (1-km-Radar für die Rasterzelle des Unfallorts, Zusatzoption +20 EUR) hinzubuchen.
- Wie schnell erhalte ich den Nachweis?
- Nach der Zahlung als PDF-Download - meist in unter einer Minute; sehr umfangreiche Berichte und Radar-Tage aus dem Archiv können mehrere Minuten brauchen. Zusätzlich per E-Mail. Kein Konto nötig.
Weiterlesen
- Wetterlage zum Unfallzeitpunkt dokumentieren
- Schnee, Frost und Eistage nachweisen (Streupflicht und Glätte)
- Sturmschaden der Versicherung nachweisen: die Windböe am Schadentag belegen
- Lokalen Starkregen mit 1-km-Radarschätzung für die Rasterzelle der Adresse nachweisen
- Frost nachweisen: wann und wie lange es fror (Froststunden)
- Starkregen nachweisen: Niederschlagsmenge am Schadentag belegen
- Sturmschaden am Auto nachweisen (Teilkasko): Baum, Ast, Hagel
Erst die Vorschau, dann entscheiden
Die Vorschau ist kostenlos und unverbindlich. Sie sehen die Kennzahlen für Ihren Standort, bevor Sie sich entscheiden.
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